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Odessa Reisen in die Ukraine, faszinierende Kultur und Architektur

19.09.2012 — Weltreisender @ 18:38:08
Kategorien: Ukraine

Nach Odessa zu reisen, bedeutet in eine der wohl bekannteren Städte der Ukraine zu reisen. Odessa blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Das einzige Bauwerk, das sich relativer Bekanntheit erfreut und an das man beim Stichwort Odessa Reisen denkt, ist die Potjemkinsche Treppe, die in Eisensteins berühmtem Film „Panzerkreuzer Potjemkin“ zu sehen war. Aber natürlich ist das nicht alles, was die schöne Stadt am Schwarzen Meer zu bieten hat.

Auf dem Gebiet der heutigen Stadt Odessa wechselten sich die Polovezer, ein Nomadenvolk, die Slawen, die Osmanen, die Russen und sie Kosaken ab. Die Stadt wurde immer wieder zerstört, besetzt und ihre vorgehenden Herrscher vertrieben. Schließlich erlangte Odessa als Handelshafen und auch als Kriegshafen einen gewissen Status und wurde zu einer wichtigen Stadt in Osteuropa. Noch heute findet man eine Statue von Emmanuel Richelieu, einem französischen Gouverneur. Die meisten historischen Gebäude stammen aus der Zeit des 19. Jahrhunderts, als hier breite repräsentative Boulevards errichtet wurden. Besonders gut erhalten und sehenswert sind das Kulturhaus der Seemänner, das Gebäude der ehemaligen Börse und die Residenz von Graf Woronzow.

Ein architektonisches Highlight von Odessa Reisen ist auch die Oper, die nach einem Brand im späten 19. Jahrhundert neu errichtet wurde und in ihrer Gestalt dem Opernhaus von Mailand nachempfunden ist. Nicht nur zum Einkaufen ist die Passage von Odessa bekannt. Es handelt sich zwar um eine der Haupteinkaufsstraßen der Stadt, aber ein Besuch lohnt sich auch, wenn man einfach nur an den Stuckfiguren vorbei schlendern und die Atmosphäre in sich aufnehmen möchte. Die bunte Mischung an Völkern, die seit jeher Odessa beherrscht, ist ihr Markenzeichen. Die verschiedenen Volksgruppen haben Gotteshäuser aller Religionen erbaut und noch heute findet man Nachfahren der Russen, Griechen Italiener, Türken und Polen, die sich hier niedergelassen haben und ihre Kultur und natürlich auch ihre Kochkünste mitgebracht haben.